Kätzchen richtig füttern

Das Kätzchen richtig füttern

Eine ausgewogene Ernährung ist nicht nur für uns Zweibeiner das Um und Auf.  Für Katzen ist sie der Grundstein für ein gesundes und langes Leben. Als Katzenbesitzer sollten Sie vor allem bei Kätzchen in ihrem ersten Lebensjahr auf eine abgestimmte, gesunde Ernährung achten. Lesen Sie unsere Tipps, worauf es beim Katzenfutter ankommt und wie Sie Ihr Kätzchen optimal füttern können.

8 Katzenfutter-Tipps

 

Beim Futter sind die Samtpfoten besonders empfindlich und wählerisch. Umso wichtiger, dass Sie kleinen Kätzchen eine Futter-Routine angewöhnen. Vom Napf bis zum Mischfutter: Wir haben einige hilfreiche Tipps für Sie.

 

 

1. Katzenfutter-Tipp: Den richtigen Napf wählen

Bei ihrem Napf sind Kätzchen besonders wählerisch – sie prüfen haargenau, ob sie ungestört und gemütlich fressen können. Achten Sie darauf, dass jede Ihrer Katzen einen eigenen Futter- und einen Wassernapf besitzt. Wie groß und wie tief der Fressnapf sein soll, kommt auf die Größe des Kätzchens und seine Rasse an. Hat Ihr Stubentiger eine flache Nase oder lange Schnurrhaare, benötigt er auch eine flache Schale. Der Napf sollte leicht zu reinigen und schwer zu verschieben sein. Besonders hochwertige Näpfe haben am Boden Gummistopper, die ein Bewegen des Napfes verhindern.

2. Katzenfutter-Tipp: Spezial-Futter

Vor allem junge Katzen brauchen viel Energie, am besten in Form von Fett und Eiweiß. Außerdem haben die kleinen Stubentiger großen Vitaminbedarf – weil 90 Prozent dieser Energie gleich wieder für das Wachstum benötigt werden.

Auch ein erhöhter Kalziumgehalt in der Nahrung ist nun für den Skelettaufbau wichtig. Am besten verwenden Sie spezielles Katzenfutter für Katzenkinder, z.B. WHISKAS® Junior.

3. Katzenfutter-Tipp: Im Takt bleiben

Bis zur zwölften Woche sollte ein kleines Kätzchen permanent Zugang zu Futter haben – danach reichen aufgeteilte Mahlzeiten. Katzen mögen von Natur aus kleine, aber viele Mahlzeiten. Füttern Sie Ihr Kätzchen also mehrmals am Tag (3-5 Mal) zu regelmäßigen Fütterungszeiten. Vielleicht können Sie das Kätzchen ja an Ihre eigenen Essgewohnheiten anpassen.

4. Katzenfutter-Tipp: Frisch halten

Wird der Inhalt der Futterdose, -schale oder des Portionsbeutels nach dem Öffnen nicht komplett verfüttert, sollten Sie den Rest luftdicht verpacken und kühl lagern. So bleibt das Katzenfutter frisch und behält seinen guten Geschmack. Aber Achtung: Zu kaltes Futter kann die Magenschleimhaut Ihres Kätzchens reizen – das kann dann schnell zum Erbrechen führen. Nehmen Sie das Katzenfutter also rechtzeitig vor dem Füttern aus dem Kühlschrank und bringen Sie es auf Raumtemperatur. Wenn Sie einen Mikrowellenherd benutzen, rühren Sie das Katzenfutter um, um die Hitze zu verteilen - es darf nicht heißer als 35°C werden. Besonders praktisch sind die Whiskas® Junior Portionsbeutel, mit denen einfacher portioniert werden kann und keine Reste bleiben.

5. Katzenfutter-Tipp: Trocken- und Nassfutter füttern

Katzen sind Fleischfresser. Sie brauchen also eine große Portion Protein und tierische Fette. Achten Sie auch darauf, dass Ihr Kätzchen genügend Aminosäuren, wie Taurin und Arginin, essenzielle Fettsäuren, Vitamin A und Niacin erhält. In hochwertigem Futter sind all diese Inhaltsstoffe enthalten. Generell regulieren die Stubentiger selbst, wie viel Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate sie brauchen. Unterstützen können Sie sie, indem Sie ihnen eine ausgewogene Ernährung bieten. Eine Mischung aus Trocken- und Nassfutter ist hier das Optimum. So bekommt das Kätzchen die Nährstoffe, die es braucht. Das Trockenfutter unterstützt beispielsweise die Zahnreinigung, das Feuchtfutter deckt den Flüssigkeitsbedarf des Kätzchens. Sie müssen beachten, dass die unterschiedlichen Futterarten unterschiedlich lang verdaut werden. Bieten Sie Ihrem Kätzchen Trocken- und Feuchtfutter nicht zu gleichen Zeiten an. Essentiell ist, vor allem bei der trockenen Fütterung, dass immer ein Napf mit Wasser da ist.

6. Katzenfutter-Tipp: Langsam Futter wechseln

Sie wollen auf ein anderes Katzenfutter umsteigen? Dann tun Sie das vorsichtig und langsam. Ein Wechsel kann nämlich Verdauungsprobleme bei Ihrem Stubentiger verursachen und den Magen ganz schön durcheinander bringen. Wechseln Sie vorsichtig und langsam. Füttern Sie zum alten Futter schon ein wenig vom neuen hinzu und lassen Sie den Futteranteil immer größer werden. Wichtig ist, dass Sie Ihre Katze und ihr Verhalten beobachten und sehen, ob es ihr auch schmeckt und ob sie es tatsächlich verträgt.

7. Katzenfutter-Tipp: Wasser geben

Frisches Trinkwasser muss immer zur freien Verfügung stehen. Am besten aber nicht direkt neben dem Fressnapf. Wenn möglich, verteilen Sie mehrere Wassernäpfe in der ganzen Wohnung oder stellen Sie einen speziellen Trinkwasserbrunnen für Katzen zur Verfügung. Mit dem Anbieten mehrerer Trinkmöglichkeiten können Sie Ihre Katze zur regelmäßigen Wasseraufnahme animieren.

8. Katzenfutter-Tipp: Ruhe gönnen

Wie auch wir Menschen, braucht das Kätzchen nach dem Essen vor allem eines: Ruhe. Intensive Spiele bei vollem Magen sind hier alles andere als gesund. Toben Sie erst nach einer Verdauungspause mit Ihrem Stubentiger weiter.
   
Auch wenn der Stubentiger sehr wählerisch ist, was sein Essen angeht: Wenn Sie diese 8 Tipps befolgen, können Sie ihm eine ausgewogene und gesunde Ernährung bieten.



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